Die Winter-Paralympics – Höhepunkt für alle Elite-Athleten mit Behinderungen

Die grundlegende Philosophie der Paralympics-Bewegung ist, dass die Weltklasseathleten mit Behinderungen die gleichen Möglichkeiten haben sollen wie nichtbehinderte Athleten. Um bei den Paralympics antreten zu dürfen, muss sich jeder Athlet qualifizieren und von dem jeweiligen Nationalen Paralympischen Komitee ausgewählt werden.


Die Sendung Saft & Kraft stellte am 27. März 2002 Uhr die Paralympischen Spiele in den Mittelpunkt. Besprochen wurden unter anderem die Geschichte der Paralympics und neue Sportarten bei Winter- sowie Sommerspielen.

35 Länder präsentierten rund 1000 Athleten, die für ein Umfeld der sportlichen Höchstleistung, für Integration und für Offenheit für alle teilnehmenden Athleten und Delegierten sorgten.

Die Geschichte der Paralympics:

1976
Ornskoldsvik, Schweden: die ersten offiziellen Winter-Paralympics mit 250 Athleten aus 14 Nationen. Sowohl körperlich Behinderte, als auch Sehbehinderte nehmen an den Spielen teil. Seit 1976 werden die Winter- Paralympics parallel zu den Olympischen Spielen im 4-Jahres-Rhythmus ausgetragen.

1980
Geilo, Norwegen: 350 Athleten aus 18 Ländern.
Tod von Sir Ludwig Guttmann, dem »Vater« der Paralympics.

1984
Innsbruck, Österreich: 350 Athleten aus 18 Ländern. Bei den olympischen Winterspielen in Sarajevo erstmals ein Demonstrations-Rennen körperlich behinderter Skirennläufer.

1988
Innsbruck, Österreich: 350 Athleten aus 18 Nationen. Wegen finanzieller und organisatorischer Probleme wurden die Paralympics nicht wie die Olympischen Spiele in Calgary, Kanada, ausgetragen.

1989
Gründung des Internationalen Paralympischen Committees (IPC).

1992
Tignes, Albertville, Frankreich: 475 Athleten aus 24 Nationen. Offizielle Integration geistig Behinderter. Zum ersten Mal werden die Paralympics in den gleichen Sport- und Trainingsstätten wie die Olympischen Spiele ausgetragen.

1994
Lillehammer, Norwegen: 550 Athleten aus 31 Nationen. Auf Grund der neuen Regelung, die Olympischen Winterspiele im 2-Jahres-Rhythmus zu den Sommerspielen stattfinden zu lassen, verschieben sich auch die Paralympics. Die Königin von Norwegen wohnt der Eröffnungsfeier bei.

1998
Nagano, Japan: 571 Athleten aus 32 Ländern. Erstmalig Winter-Paralympics außerhalb Europas. Immer stärkere Aufmerksamkeit von Seiten der Medien und der Öffentlichkeit. Insgesamt 1468 Pressevertreter vor Ort.

2002
Salt Lake City, USA: 550 Athleten aus 35 Nationen. Erstmalig nur ein Organisationskommitee sowohl für die Olympischen Spiele, als auch für die Paralympics.

Ausschnitt aus dem Titelbild

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Aktualisiert am 27. August 2003.

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