Bürgermedienpreis 2002 Interview mit dem letzten ArbeitslosenBeim Bürgermedienpreis 2002 hat auch ein Beitrag aus dem Dunstkreis unserer Redaktion einen Preis abgestaubt. Der Bürgermedienpreis wird seit 1999 alljährlich von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) ausgeschrieben. Die Preisverleihung für das Jahr 2002 fand statt am Samstag, 16. November 2002, im Bali Kino im Kasseler Kulturbahnhof. Prämiert wurden Radio- und Fernsehbeiträge aus den Nichtkommerziellen Lokalradios (NKLs) und aus den Offenen Kanälen (OKs) in Hessen. Produzentinnen und Produzenten sowie Produzententeams aus ganz Hessen haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Insgesamt wurden 52 Beiträge eingereicht. Der für NKLs und OKs allgemein ausgeschriebene Wettbewerb stand unter dem Thema »Einsamkeit Gemeinsamkeit«; außerdem wurden Preise ausgelobt für Kinderradio und Trickboxx-Produktionen. Die siebenköpfige Jury bestand aus folgenden Personen: - Volker Bernius, Redakteur im Bildungsprogramm des Hessischen Rundfunks für Sendungen auf hr 2;
- Winfried Engel, Vorsitzender der Versammlung der LPR Hessen;
- Dr. Barbara Eschenauer, Referatsleiterin Medienpädagogik in der Medienakademie des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik;
- Pfarrer Christian Fischer, Medienbeauftragter der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck;
- Michael Jonke, Leiter des RTL-Studios Kassel;
- Rüdiger Kreissl, Journalist beim Hessischen Rundfunk;
- Edgar Thielemann, Mitglied der Versammlung der LPR Hessen;
Aus den insgesamt 52 Einsendungen wählte die Jury elf Beiträge zur Prämierung aus. Die Auswahl-Kriterien bezogen sich auf den Zugang zum Wettbewerbsthema, den Blickwinkel, die Idee und Umsetzung sowie die Kreativität. Im allgemeinen Wettbewerb »Einsamkeit Gemeinsamkeit« für Beiträge aus Nichtkommerziellen Lokalradios wurde der dritte Preis zuteil dem »Interview mit dem letzten Arbeitslosen« von Dr. Holger Wilmesmeier, Dr. Anna Schneider und Niko Martin aus Darmstadt und dem Feature »Heldenhafte Einsamkeit oder: wieso Helden alleine reiten« von Andreas Haderlein und der Gruppe Gefka-Radio aus Frankfurt. Zur Prämierung des Darmstädter Beitrags schreibt die LPR: »Das satirische Science-Fiction-Hörspiel erzählt die Geschichte des letzten Arbeitslosen, eines alten Witwers, der in einer Chat-Sendung als exotischer Außenseiter interviewt wird. Die phantasievolle Umsetzung von Arbeitslosigkeit vor dem Hintergrund des Wettbewerbsthemas überzeugte die Jury. Der Beitrag besticht durch ungewöhnliche Sprachschöpfungen, ist spritzig, amüsant und nahezu kultig.« Dem haben wir nicht mehr viel hinzuzufügen. | 
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Gelaufen ist der Beitrag in der Tinderbox, Teil 26, am 15. April 2002. Für Neugierige bieten wir hier das Manuskript an. Oder alternativ den kompletten Beitrag als mp3-file zum Download. Danke an Dr. Holger Wilmesmeier, dass er uns das Manuskript zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. Überarbeitet am 27. August 2003 [ Seitenanfang ] |  |